Vereinsmitglieder lange binden – 5 unverzichtbare Punkte

Vereinsmitglieder lange binden – 5 unverzichtbare Punkte   

Ganz egal ob Sport-, Jagd-, oder Angelverein: Die Vereinsmitglieder müssen zufrieden sein und Spaß haben, um auch langfristig dem Verein anzugehören. Um dies zu erreichen, ist die Kreativität des Vereins gefragt. Er muss für eine behagliche und wohlige Atmosphäre sorgen, damit die Mitglieder mit Freude in den Verein kommen, trainieren und sich dort aufhalten.

  1. Achtet auf saubere Räume

Mit einer guten und durchdachten Planung kann das schnell und effektiv erreicht werden: etwa im Punkt Sauberkeit. Um die Vereinsräume immer frei von Schmutz zu halten, ist ein Reinigungsplan, der strikt und zuverlässig eingehalten wird, ein bewährtes und wirksames Instrument.

  1. Angenehme und freundliche Farben wählen

Ein anderer wichtiger und häufig vernachlässigter Punkt ist die Gestaltung der Räumlichkeiten. Die meisten Vereine nutzen häßliche und / oder alte und graue Gebäude, um dort ihre Aktivitäten auszuüben. Schon mit wenigen Handgriffen und Schritten kann für eine ganz andere Stimmung gesorgt werden: häufig genügt es schon, nur die Wandfarbe zu verändern und sie in einer angenehmen Farbe zu streichen. Diese kleine, manchmal nur minimale Veränderung durch die Farbgestaltung, kann schon ausreichen, um einen ganz anderen Flair in die Vereinsräume zu zaubern.

  1. Mitglieder sollen sich wie Zuhause fühlen

Aber der unbestritten wichtigste Punkt ist der, dass sich die Vereinsmitglieder im Verein wohl fühlen müssen und Spaß haben müssen. Sie müssen wirklich gerne zum Training kommen, oder sich ehrenamtlich dort engagieren. Um den Teamgeist zu stärken, das Zusammenhaltsgefühl zu vergrößern und für einen guten und harmonischen Teamgeist zu sorgen, gehört auch nicht allzu viel. Es genügt oft schon dafür zu sorgen, dass es nahezu immer möglich ist miteinander zu reden und sich auszutauschen, um Probleme, die auftauchen, rasch aus der Welt zu schaffen.

4. Vereinsmitglieder müssen ihre Meinung sagen können

Eine offene Gesprächskultur ist die Garantie für Zufriedenheit und Harmonie: Wenn diese stimmt, werden die Vereinsmitglieder regelmäßig und in großer Zahl zum Verein kommen, oder ihr Ehrenamt mit Herzblut ausüben. Vereine sollten deshalb immer offen mit ihren Mitgliedern über relevante Themen kommunizieren.

Es gibt aber auch Menschen, die nicht so leicht mit anderen kommunizieren können, und für die der Umgang mit Unbekannten nicht so einfach ist. Diesen Menschen fällt es dann noch schwerer, auch noch über Schwierigkeiten zu reden. In diesem Fall bietet sich eine Art “anonyme Pinwand” an, die den Vereinsmitgliedern zur Verfügung steht. Dann können sie – ohne ihren Namen nennen zu müssen – so Kritik äußern oder dem Verein ein Lob aussprechen.

  1. Leistung ehrlich beurteilen

Es ist nachvollziehbar, dass man als Trainerin oder Trainer den Vereinsmitgliedern nicht vor den Kopf stoßen möchte. Deshalb ist die Versuchung groß, dass man bei der Beurteilung der jeweiligen Leistung nicht ganz ehrlich sein könnte bzw. sie als etwas zu rosig darstellt. Dies sollten sie aber vermeiden. Denn damit würden die Coaches ihren Vereinskameraden keinen Gefallen tun. Spätestens wenn es gilt, gegen andere Vereine anzutreten, wird sich die Leistungskurve zeigen. Dann kann diese Unehrlichkeit bitter bestraft werden. Die Leistung / Aktivität muss deshalb immer so mitgeteilt werden wie sie ist: regelmäßiges Training sorgt dann dafür, dass Zeiten und Werte optimiert werden.